Der Kernenergiesektor erlebt derzeit eine starke Renaissance, da die KI den Strombedarf weiterhin in die Höhe treibt und die Regierungen weltweit auf saubere und zuverlässige Energie drängen.
Ein neuer Bericht des in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Finanzunternehmens Teniz Capital, der am 29. Januar veröffentlicht wurde, unterstreicht die steigende Nachfrage nach Atomenergie und Uran. Der Bericht mit dem Titel „Die Uran-Renaissance“ hebt hervor, dass die Urannachfrage in den nächsten vier Jahren um 28 Prozent steigen und sich bis 2040 verdoppeln wird.
Dieses Wachstum ist auf die Verpflichtung der COP 28 zurückzuführen, die Kernenergiekapazität bis 2050 zu verdreifachen, verbunden mit den steigenden Anforderungen durch künstliche Intelligenz und die von ihr benötigten Rechenzentren.
„Der stärkste kurzfristige Treiber ist das explosive Wachstum des Energieverbrauchs in Rechenzentren im Zusammenhang mit der KI-Entwicklung“, heißt es in dem Bericht.
Die Primärproduktion von Uran deckt derzeit nur 74 bis 90 Prozent des aktuellen Reaktorbedarfs. Anhaltende Unterinvestitionen haben die Sekundärreserven, wie kommerzielle Lagerbestände und wiederaufbereitete Brennelemente, erschöpft. Diese Erschöpfung hat Uran von einem zyklischen Rohstoff zu einem strukturell begrenzten Rohstoff gemacht, der, wie der Bericht hervorhebt, vor einem mehrjährigen Aufwärtstrend steht.
Teniz Capital betonte, dass das Defizit kurzfristig schwer zu beheben sein wird. Die Erschließung neuer Minen kann 10 bis 15 Jahre dauern, und die physikalischen Grenzen des Produktionsausbaus bleiben selbst bei hohen Uranpreisen bestehen. Der Preis für den radioaktiven Rohstoff erreichte Anfang 2024 106 US-Dollar pro Pfund, stabilisierte sich zwischenzeitlich bei etwa 76 US-Dollar und notiert nach den Kursgewinnen dieses Monats nun bei rund 95 US-Dollar.
Kleine modulare Reaktoren bieten aufgrund ihres Einsatzpotenzials in abgelegenen, industriellen oder netzbeschränkten Gebieten zusätzliche Vorteile. In den kommenden Jahren könnte ihre Nutzung die Nachfrage noch weiter steigern.
Die weltweite Abhängigkeit von Russland bei der Uranverarbeitung gibt ebenfalls Anlass zur Sorge hinsichtlich zunehmender Versorgungsengpässe. Sollten sich die geopolitischen Spannungen mit der globalen Supermacht verschärfen, würde die internationale Verfügbarkeit noch weiter sinken.
Kazatomprom befindet sich in einer einzigartigen Position
Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Berichts ist, dass dieser kasachische Uranproduzent, der größte der Welt, ein unersetzlicher Gewinn für die Branche ist.
„Die zentrale Investitionsthese für Kazatomprom geht weit über die aktuellen Finanzkennzahlen hinaus: Es gibt schlichtweg keine Projekte auf der Welt, die in den nächsten 20 Jahren das Produktionsvolumen Kasachstans ersetzen könnten“, betont der Bericht.
Der staatliche Gigant, bekannt als Aktiengesellschaft National DDR (OTCMKTS: NATKY) (FRA: 0ZQAn den öffentlichen Märkten gehandelt, deckt das Land fast 40 Prozent der weltweiten Uranproduktion ab und verfügt über die weltweit größten Uranressourcen. Laut Teniz Capital gibt es auf Jahrzehnte keine realistischen oder vergleichbaren Alternativen, die hinsichtlich Umfang, Kostenstruktur oder Rolle in der nuklearen Brennstoffkette mithalten können.
Anleger können auch durch den Kauf von Aktien des führenden kanadischen Produzenten Kazatomprom investieren. Cameco Corp (TSE: CCO) (NYSE: CCJ) (FRA: CJ6Diese Unternehmen betreiben ein Joint Venture in Inkai – einem der größten Urangewinnungsbetriebe in Kasachstan, der Uran vor Ort gewinnt.
Börsengehandelte Fonds, die aufgrund potenzieller zukünftiger Gewinne eine Überlegung wert sind, umfassen die Sprott Physical Uranium Trust (OTCMKTS: SRUUF) (TSE: UU), Sprott Uranium Miners ETF (NYSEARCA: URNM) und das Global X Uran-ETF (NYSEARCA: URASie beobachten die wichtigsten Bergbauunternehmen und Produzenten und bieten Zugang zu einer breiten Branchenbasis. Sprott akkumulierte laut Teniz in den Jahren 2023 und 2024 72 Millionen Pfund physisches Uran. Bewertung.
Sprott Uranium Miners ETF ( $URNM) Erklärt
URNM ist ein reiner Uran-ETF, der den North Shore Global Uranium Mining Index abbildet.
Der Fokus liegt auf Unternehmen, deren Vermögen zu mindestens 50 % aus Uranbergbau, Exploration, Entwicklung, Produktion, physischem Uran oder Lizenzgebühren besteht. pic.twitter.com/2Fr16EcO7K
— DA Sails (@da_sails) 21. Januar 2026
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