Stecker Power Inc. (NASDAQ: STECKER) hat die Installation von 100 Megawatt Protonenaustauschmembran-Elektrolyseuren abgeschlossen bei Galp Energia's (ELI: GALP) Die Sines-Raffinerie in Portugal treibt eines der größten Projekte Europas zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff voran.
Dieser Meilenstein am Montag folgt auf die erste Projektankündigung im Oktober 2025, als das erste 10-Megawatt-Elektrolyseurmodul von GenEco vor Ort eintraf. Seitdem hat Plug alle zehn Elektrolyseuranlagen im Raffineriekomplex an der Küste geliefert und installiert. Somit ist das Projekt von der stufenweisen Lieferung in die finale Systemintegration übergegangen.
Die Inbetriebnahme der Elektrolyseanlagen wird voraussichtlich in den kommenden Monaten beginnen. Nach der Inbetriebnahme soll die Anlage jährlich bis zu 15,000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren. Darüber hinaus ist die erzeugte Menge darauf ausgelegt, rund 20 Prozent des bisherigen Verbrauchs an herkömmlichem Wasserstoff in der Raffinerie zu ersetzen.
Die Umstellung auf erneuerbaren Wasserstoff soll die Treibhausgasemissionen um etwa 110,000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Diese Reduzierungen umfassen die Scope-1- und Scope-2-Emissionen, gemessen in Kohlendioxidäquivalenten. Somit zielt das Projekt auf eine industrielle Dekarbonisierung ab, ohne dass eine vollständige Umgestaltung der Raffinerien erforderlich ist.
Die Führungskräfte von Plug bezeichneten die Installation als Beweis dafür, dass die großflächige Infrastruktur für grünen Wasserstoff nun über den Pilotmaßstab hinaus operiert. Darüber hinaus stellten die Unternehmensleiter das Projekt in Sines als praktisches Beispiel für energieintensive Branchen dar, die ihre Betriebsabläufe nicht ohne Weiteres elektrifizieren können.
Die Führungskräfte von Galp bezeichneten das Projekt als Wendepunkt für die europäische Raffinerieindustrie. Darüber hinaus stellte das Unternehmen einen Zusammenhang zwischen der Produktion von erneuerbarem Wasserstoff und künftigen kohlenstoffarmen Kraftstoffen für Schifffahrt, Luftfahrt und Schwerindustrie her. Diese Sektoren haben nur begrenzte Alternativen zu molekularen Kraftstoffen.
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Plus hat Multi-Gigawatt-Projekte in mehreren Ländern verfolgt.
Plug lieferte seine GenEco-Elektrolyseure über ein transatlantisches Produktions- und Logistiknetzwerk. Die Komponenten stammten aus Werken in den USA und Europa. Dank des modularen Designs konnten Installateure die Kapazität in definierten Blöcken anstatt in einem einzigen Gebäude skalieren.
Das Unternehmen hat Europa als zentralen Wachstumsmarkt für den Einsatz von Elektrolyseuren positioniert. In der Folge hat Plug Multi-Gigawatt-Projekte in Spanien, Großbritannien und anderen Regionen realisiert. Diese Initiativen zielen auf Raffinerien, Düngemittelhersteller und Energiezentren ab.
Plug erklärte, seine europäische Projektpipeline sei Teil eines umfassenderen globalen Auftragsvolumens von schätzungsweise 2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen legte jedoch den Schwerpunkt auf die Projektabwicklung und weniger auf Finanzprognosen. Die Anlage in Sines zählt zu den größten bisher abgeschlossenen Elektrolyseur-Installationen.
Der Raffineriestandort in Sines dient bereits als strategischer Energieknotenpunkt für Südeuropa. Daher fügt sich das Wasserstoffprojekt nahtlos in die bestehende Infrastruktur zur Brennstoffverarbeitung ein. Das System ist so konzipiert, dass es Wasserstoff vor Ort bereitstellt und nicht auf Transport- oder Speichernetze angewiesen ist.
Plug vermarktet seine Elektrolyseure weiterhin als Anlagen für den industriellen Einsatz und nicht als experimentelle Technologie. Zudem setzt das Unternehmen auf Modularität, um Projektlaufzeiten zu verkürzen. Das Projekt in Sines demonstriert diesen Ansatz unter realen Betriebsbedingungen.
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