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Samstag, Februar 7, 2026
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Marokko erwägt, antibiotikahaltiges Geflügelfutter durch Cannabis zu ersetzen.
Marokko erwägt, antibiotikahaltiges Geflügelfutter durch Cannabis zu ersetzen.
Marokko und Thailand sind führend in diesem Bereich der Hühnerfleischverarbeitung. Bildnachweis: Katleho Kilian Masitsa via LinkedIn

Cannabis

Marokko erwägt den Austausch von antibiotikahaltigem Geflügelfutter gegen mit Cannabis angereichertes Futter

Lokale Ermittler werden in den nächsten 10 Monaten eine Cannabinoid-Formulierung bewerten.

Marokko hat eine zehnmonatige Forschungsinitiative gestartet, um die möglichen Vorteile des Einsatzes von Cannabis im Geflügelfutter zu untersuchen.

Die Initiative zielt darauf ab, den Nutzen des Ersatzes wachstumsfördernder Antibiotika durch ein pflanzliches Derivat zu bestätigen. Sie soll die Machbarkeit der industriellen Herstellung eines solchen Produkts ermitteln.

Die marokkanische Agentur zur Regulierung von Aktivitäten im Zusammenhang mit Cannabis angekündigt Die Entscheidung fiel nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit dem Hassan-II.-Institut für Agronomie und Veterinärmedizin in der Hauptstadt Rabat. Dieses Institut zählt zu den führenden Hochschulen Marokkos. Es ist spezialisiert auf die Ausbildung von Ingenieuren und Veterinären in den Bereichen Landwirtschaft, Veterinärmedizin, Lebensmittelsysteme und verwandten Gebieten und betreibt gleichzeitig Forschung zur Unterstützung der nationalen Agrarentwicklung.

Die Abteilung für Veterinärmedizin des Instituts wird die Forschung leiten. Die Wissenschaftler werden untersuchen, wie sich die aus Cannabis gewonnene Verbindung auf die Darmgesundheit von Hühnern auswirkt und ob sie deren Immunsystem stärkt.

Marokkos Forschung zu Geflügelfutter mit Pflanzenextrakten knüpft an die Pionierarbeit thailändischer Wissenschaftler an. Dieses Experiment zur Einarbeitung von Cannabis in Geflügelfutter geht auf eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Chiang Mai aus dem Jahr 2022 zurück.

In der Studie wurden Masthähnchen mit Cannabisblättern und -biomasse gefüttert, was zu Vorteilen wie geringeren Sterblichkeitsraten und verbesserter Fleischqualität mit höherem Protein-, Fett- und Feuchtigkeitsgehalt führte. Darüber hinaus verbesserte es die Immunität gegen Krankheiten wie Geflügelbronchitis und steigerte die Rentabilität durch ökologischen Landbau, ohne die Wachstumsleistung negativ zu beeinflussen.

Diese Arbeit hob Cannabis als potenzielle natürliche Alternative zu Antibiotika hervor und steht damit im Einklang mit Thailands fortschrittlicher Cannabispolitik für medizinische und industrielle Zwecke.

Marokkos jüngstes Vorhaben baut auf globalen Vorbildern wie Thailands Forschung zur Entwicklung von CBD-basierten Futtermitteln für Geflügel auf. Die marokkanische Initiative zielt darauf ab, die Rolle des Cannabinoids bei der Förderung der Darmgesundheit, der Immunantwort und der Gesamtproduktivität zu untersuchen und gleichzeitig den Antibiotikaeinsatz im wachsenden, industriell ausgerichteten Cannabissektor des Landes zu reduzieren.

Berichte über die marokkanische Studie verweisen explizit auf die Ergebnisse Thailands aus dem Jahr 2022 als früheres Beispiel für das Potenzial von Cannabis in der Tierernährung. Marokko folgt damit dem Beispiel solcher Innovationen, ohne dass eine direkte Zusammenarbeit oder ein Informationsaustausch zwischen den beiden Ländern erkennbar ist. Thailands Untersuchung konzentrierte sich auf Blätter/Biomasse, während Marokko die Integration von Derivaten in Hühnerfutter priorisiert.

Das nordafrikanische Land legalisierte 2021 medizinisches Cannabis für medizinische, pharmazeutische und industrielle Zwecke. Ein Markt für den Freizeitkonsum ist noch nicht etabliert. Mitte 2024 begnadigte König Mohammed VI. von Marokko im Rahmen nationaler Reformen fast 5,000 Marihuana-Bauern, die zuvor verurteilt worden waren. Im selben Jahr brachte das Land außerdem sein erstes Cannabinoid-basiertes Medikament zur Behandlung von Epilepsie auf den Markt.

Im August 2025 lieferten marokkanische Lieferanten lokal angebautes medizinisches Cannabis an Kunden in Australien.

Marokko gilt als einer der weltweit größten Produzenten von illegalem Cannabis und Haschisch. Historisch gesehen war es der dominierende Haschischlieferant in ganz Europa.

Mehr lesen: Marokko bringt landesweit erstes Cannabinoid-Medikament zur Behandlung von Epilepsie auf den Markt

 

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